Umweltschutz Taunus e.V.

Derselbe Wald, nur für die andere Leitung

Der Rhein-Main-Link soll den Wald östlich von Niedernhausen genau dort queren, wo Gemeinde und Land Hessen die Verschwenkung von Ultranet vorgeschlagen hatten. Abgelehnt wurde dieser Vorschlag vor allem mit dem Eingriff in das Vorranggebiet Forstwirtschaft. Seit dem 3. November ist der Verlauf des Rhein-Main-Links im Geoportal des Vorhabens öffentlich einsehbar. Er führt von Lenzhahn kommend durch den Wald über dem Großen Lindenkopf, östlich an Oberjosbach vorbei und weiter nach Süden. Es ist derselbe Landschaftsraum, für den die Alternative „Niedernhausen D3″ vorgeschlagen war – jene Verschwenkung, mit der die Höchstspannungsfreileitung aus den Wohngebieten herausgeführt werden sollte. Der Umweltschutz Taunus e.V. hat[…]

Weiterlesen

Ultranet – Kläger reichen Replik ein

Die Replik zur Klage Ultranet-Abschnitt D1 wurde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Die Kläger halten der Bundesnetzagentur ihren eigenen Beschluss vor Niedernhausen, 29.10.2026. Umweltschutz Taunus e.V. und die übrigen Kläger haben beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ihre Replik im Verfahren 9 A 17.26 eingereicht. Gegenstand ist der Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur vom 31. Oktober 2025 für den Ultranet-Abschnitt D1 zwischen Punkt Koblenz und Punkt Marxheim. Beigeladene ist die Amprion GmbH. Das Gericht hat den Rechtsstreit inzwischen terminiert: Die mündliche Verhandlung findet am Mittwoch, 24. Februar 2027, um 9 Uhr in Leipzig statt. Der eingereichte Schriftsatz des Vereins kommt ohne neue Gutachten aus. Er zitiert[…]

Weiterlesen

Kritik an Ultranet: systematischeSchwächung von Mitspracherechtenbei Großprojekten

Die Klage gegen die Trasse von Ultranet mitten durch die Wohnsiedlungen in den Landkreisen Main-Taunus und Rheingau-Taunus geht in die nächste Stufe. Die BNetzA und Amprion haben gemeinsam ihre Klageerwiderung beim obersten Verwaltungsgericht Anfang Juli eingereicht. Nach deren Prüfung kommen die Rechtsanwälte der privaten Kläger und des Vereins Umweltschutz Taunus e.V. (UTeV) zu dem Ergebnis, dass die Kontroverse um die Stromtrasse Ultranet exemplarisch für eine Entwicklung steht, bei der die Mitsprache von Bürgern, Kommunen und Ländern bei großen Infrastrukturprojekten zunehmend eingeschränkt wird.  Die Kritik stützt sich unter anderem auf mehrere Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre:  Nach Auffassung von UTeV habe sich[…]

Weiterlesen

+++ Pressemitteillung: Protestcamp gegen Ultranet: Deutliche Kritik an Netzplanung und Behörden +++

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger haben sich am 19. Juni am Spielplatz „Am Dachsbau“ in Niedernhausen versammelt, um gegen das Stromtrassenprojekt „Ultranet“ zu protestieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Umweltschutz Taunus e.V. (UTeV). Trotz großer Hitze blieb ein Großteil der Teilnehmenden bis zum Ende vor Ort. Den Auftakt machte Dr. Dirk Lorbach (UTeV), der die Veranstaltung eröffnete und durch das Programm führte. Im Anschluss äußerten sich mehrere politische Vertreter, darunter Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Willsch (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Marius Weiss (SPD) und Andre Stolz (CDU). Auch Vertreter aus der Kommunalpolitik, darunter Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp (Grüne) sowie Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig[…]

Weiterlesen

Pressemitteilung: Streitsache Ultranet gegen Bundesnetzagentur verschärft sich.

Das oberste Verwaltungsgericht in Leipzig hat in der Klage des Vereins Umweltschutz Taunus eV (UTeV) und mehrerer Bürger gegen die Bundesnetzagentur dem Antrag der BNetzA auf Fristverlängerung für die Stellungnahme zur Klage bis zum 6.Juli 2026 stattgegeben. Die Juristen der BNetzA begründen dies mit dem Umfang der Klagebegründung des Vereins UTeV und „der rechtlichen und tatsächlichen Komplexität des Sachverhalts“. Der Verein UTeV bzw. deren Juristen von der Kanzlei Kerkmann, Saame und Jeromin sehen darin einen ersten Erfolg der Klage. Seit 10 Jahren setzt sich der Verein Umweltschutz Taunus e.V. für einen bürgerfreundlichen und landschaftsschonenden Ausbau des Ultranet-Vorhabens ein, eines der[…]

Weiterlesen

Ultranet – UTeV reicht Klage gegen BNetzA ein

Seit mehr als 10 Jahren läuft das Genehmigungsverfahren für das Höchstspannung-Gleich- und Wechselstrom Projekt Ultranet für ein neuartiges System der Stromübertragung. Jetzt haben Bürger und der Verein Umweltschutz-Taunus e.V. (UTeV) gemeinsam mit Unterstützung der Kommunen Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Eppstein und Hofheim die Klage gegen den kürzlich erfolgten Planfeststellungsbeschluss über die Kanzlei Kerkmann, Saame und Jeromin, eingereicht. Lange Zeit hatten die Kommunen des RTK und MTK versucht, die BNetzA dazu zu bewegen, die Trasse mit kleinen Verschwenkungen um die Wohngebiete herum zu führen. Teilweise wäre dazu nur die Versetzung von 2-3 Masten notwendig gewesen. Wie berichtet hat sich die BNetzA gegen[…]

Weiterlesen

Pressetermin am 3.6.25 um 8.30 Uhr mit Bürgermeistern und Bürgern

Kundgebung auf dem Erörterungstermin der BNetzA zur Planfeststellung von Ultranet am 3. und 4.Juni in Esch Der Verein Umweltschutz Taunus e.V. nutzte den Erörterungstermin der BNetzA in Esch um vor Beginn der Veranstaltung einen Pressetermin zu organisieren. Mit Bürgermeistern und Politikern konnte deutlich gemacht werden, dass die Kommunen, die Kreise RTK und MTK und das Land Hessen wie die Bürger gemeinsam weiter für kleinräumige lokale Verschwenkungen von Ultranet um die Siedlungsgebiete kämpfen. Unter dem Motto „Kein Ultranet in Wohngebieten“ waren ca. 60 Bürger und Bürgerinnen aus Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Eppstein und Hofheim, Bürgermeister Simon aus Eppstein und Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig[…]

Weiterlesen

Ultranet – Abgewertete Verschwenkungen

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens haben die Gemeinden und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ihre Argumente für die Umsetzung von kleinräumigen Verschwenkungen der Ultranet Trasse um die Siedlungsgebiete bei der BNetzA eingereicht. Die Antwort der BNetzA und des Vorhabenträgers Amprion liegt nun vor. Es sind, wie bei der BNetzA in den letzten Jahren nicht anders zu erwarten, wieder vorgefasste Argumente undunausgewogene und wenig nachvollziehbare Begründungen, die nur dazu dienen sollen, die Bestandstrasse, ohne auch nur 200 m davon abzuweichen, mitten durch die Siedlungsgebiete im Taunus zu führen. Die betroffenen Städte und Gemeinden, darunter Idstein, Niedernhausen, Langenhain, Eppstein-Reiterhohl, Eppstein-Bremthal Hofheim-Wildsachsen, Eppstein-Bremthal hatten mit[…]

Weiterlesen