Umweltschutz Taunus e.V.

Gemeinsame Stellungnahme der zuständigen Landtagsabgeordneten aller unterstützenden Parteien zur Verschwenkung D3 in Niedernhausen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme der zuständigen Landtagsabgeordneten der unterstützenden Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP sowie des Landrates und des Niedernhausener Bürgermeisters wurde der neue Präsident der Bundesnetzagentur zur Verschwenkung D3 in Niedernhausen angeschrieben: An denPräsidenten der BundesnetzagenturHerrn Klaus Müller Nachrichtlich anHerrn Timon Gremmels, Beirat BundesnetzagenturHerrn Staatssekretär Patrick Burghardt, Beirat Bundesnetzagentur Gemeinsame Stellungnahme zu Ultranet in Niedernhausen Sehr geehrter Herr Müller,bereits in den vergangenen Jahren haben die Fraktion von CDU, Bündnis90/Die Grünen, SPD und Freien Demokraten im Hessischen Landtag gemeinsam Position bezogen und die Forderung der Gemeinde Niedernhausen sowie des Rheingau-Taunus-Kreises nach einer lokalen Verschwenkung der Ultranet-Trasse im Bereich der[…]

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Lärmbeschallung bei Ultranet

Messungen und Berichte über zu erwartende Lärmbelastungen sind rar, da es Leitungen dieser Art durch Wohngebiete noch nicht gibt. Wir zeigen im Anhang zwei Berichte von Besuchen an der Leitung in Datteln während des Testbetriebs im Jahr 2012 an, die die zu erwartende Beschallung recht eindrucksvoll beschreiben und seinerzeit in der dortigen Presse (www.aufpunkt.de von Benutzer uwit) veröffentlicht wurden. Die Artikel sind auch weiterhin auf der Archiv-Webseite archive.org abrufbar. https://web.archive.org/web/20120923202947/http://www.aufpunkt.de/wp/index.php/2012/05/27/dattelnwaltrop-knisternde-hgue-feldversuche-lassen-haare-zu-berge-stehen/ https://web.archive.org/web/20120923071948/http://www.aufpunkt.de/wp/index.php/2012/07/26/hgue-versuche-in-datteln-und-ewig-singen-die-wiesen/ Artikel 1: Datteln/Waltrop – Knisternde HGÜ- Feldversuche lassen Haare zu Berge stehen Die knisternde Höchstspannung lässt die Haare zu Berge stehen – soll aber nicht gefährlich sein Von den[…]

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Ultranet und die erwarteten Lärmimmissionen (PM220306)

In einem erneuten Newsletter informiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Niedernhausen.Eppstein e.V. Vereinsmitglieder und Interessierte über die Lärmbeschallung, die durch das geplante Ultranet-Vorhaben für Anlieger zu erwarten ist. Wenig ist bekannt über gesundheitliche Auswirkungen der für Ultranet vorgesehene HGÜ- bzw. Hybridübertragungstechnik im direkten Umfeld von Wohngebieten. Von einer Teststrecke in Datteln, die in 2012 kurzzeitig betrieben wurde, sind verschiedene Messungen bekannt, unter anderem auch solche für Lärmimmissionspegel. Nach hartnäckigem Briefwechsel mit Amprion, dem Vorhabenträger von Ultranet, wurden der BI die Messresultate der Lärmimmissionen zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis ist schockierend. So wurden bei schönem Wetter im HGÜ-Betrieb Messwerte bis 50 dB(A) unter[…]

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Elektrisiert – was bedeutet die Energiewende für die Stromnetze in Niedernhausen (PM 220130)

Es vergeht kaum eine Nachrichtensendung in Radio und Fernsehen, die sich nicht mit der Erzeugung und dem Einsatz von Strom für eine CO2 neutrale Zukunft befasst. Der Strom soll nicht nur CO2 neutral erzeugt werden, sondern auch z.B. beim Autofahren und beim Heizen die alten Energieträger Benzin, Öl und Gas ersetzen. Wenig erfährt man dabei über resultierende Anforderungen an die Strom- und Verteilnetze, die den Strom zu den Verbrauchern in die Haushalte bringen müssen. Jeder kann erahnen, dass durch Ersatz von fossilen Energieträgern im Verkehr und bei den Heizungen durch Strom, die Strommengen nicht nur steigen werden, sondern auch mehr[…]

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Vortrag und Live Interview BI Umweltschutz.Niedernhausen.Eppstein e.V auf dem Handelsblatt Energiegipfel am 17. Januar 2022

Der Handelsblatt Energiegipfel fand auch 2022 in einem Hybrid Format statt. Unter anderen hat BWiMin Robert Habeck ein Key Note Interview gegeben . Auch die BI Umweltschutz. Niedernhausen.Eppstein e.V. konnte einen Vortrag mit anschließendem Interview zum Thema „Energiewende und Netzausbau – Beispiel Niedernhausen, droht die Bundesnetzagentur bei konkreten  zukunftsfähigen Lösungen im Netzausbau zu scheitern“ platzieren. Der Vortrag fand sehr reges Interesse und Zustimmung, die Folien dazu finden Sie anbei.

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E-Mail zum Jahreswechsel 21/22

Liebe Mitstreiter 2021 neigt sich dem Ende zu und wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Seit Gründung war das Hauptanliegen unserer Bürgerinitiative ein umweltverträglicher und bürgerfreundlicher Netzausbau sowohl in Eppstein und als auch in Niedernhausen. Das Ziel sind mastenfreie Wohngebiete mit umweltfreundlichen Trassen-Verschwenkungen der geplanten HGÜ-Leitungen, die die Siedlungsräume weiträumig umgehen. „Die jetzige Trassenführung ist wohl nicht mehr zeitgemäß“, dies stellte unser ehemaliger Bundeswirtschaftsminister Altmaier beim Anblick der Leitungen im Februar 2019 entsetzt fest. Es sind die TA-Lärm überschreitende Geräuschimmissionen der geplanten HGÜ-Leitung, die eine eingeschränkte Wohnqualität erwarten lassen, sowie die ungeklärten, gesundheitlichen Auswirkungen, insbesondere der Corona Emissionen (Ionen-Strahlung,[…]

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Schreiben der BIs an Minister Robert Habeck: Schnellerer Netzausbau und Ultranet

Bürgerinitiative Ultranet Wolln mer ne Hofheim am TaunusAn der Kleewiese 265719 Hofheim am Taunus und Bürgerinitiative Eppstein-Niedernhausen e.V.Idsteiner Straße 9265527 Niedernhausen und Bürgerinitative IdsteinLanaer Straße 165510 Idstein An den Bundeswirtschaftsminister Herr Dr. Robert Habeck (Per E-Mail) Hofheim, der 21.12.2021 Sehr geehrter Herr Minister, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Ernennen als neuer Minister für Wirtschaft und Klimaschutz. Wir möchtenan dieser Stelle gerne die Gelegenheit nutzen, uns und unser Anliegen Ihnen näher vorzustellen. Wir sind ein Verband von hessischen Bürgerinitiativen aus dem Main Taunus und Rheingau Taunus Kreis, diesich für einen verträglichen Ausbau der Ultranet Trasse einsetzen. Auch wir sehen die Energiewende alsgrößte[…]

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Vorbereitungen im Ultranet-Bestandskorridor zwischen Niedernhausen und Oberjosbach

Die Hochspannungstransitleitungen, die durch den Untertaunus verlaufen, stammen ursprünglich aus der Zeit der Weimarer Republik. Die Leitungstrassen wurden und werden trotz inzwischen erschlossener Wohngebiete, wie z.B. in Niedernhausen, fortlaufend nach den Wünschen der Netzbetreiber erweitert, erhöht und leistungsstärker ausgebaut. Für den Ausbau der Vergangenheit fehlt jegliche Planfeststellung oder Umweltverträglichkeitsprüfung. Nach der Devise, wo schon was ist, kann auch noch mehr hin, soll nun auch die Höchstspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) Ultranet mitten durch Niedernhausen, angeblich auf „Vorhandenen Masten“, geführt werden. Ungeklärte Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen (z.B. ionisierende Corona-Emissionen) werden trotz Warnung des Bundesamtes für Strahlenschutz nicht ernst genommen. Auch die zu erwartenden Geräuschimmissionen der[…]

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Probebohrungen für Ultranet

Zu diesem Thema teilt uns der Rechtsanwalt der Gemeinde folgendes mit: Eventuell vorhandene Grunddienstbarkeiten begründen nicht das Recht der Amprion GmbH, bestimmte Voruntersuchungen vornehmen zu können oder nicht. Hier gibt es mit dem § 44 Abs. 1 EnWG eine eigene Ermächtigungsgrundlage. Die Grundstückseigentümer müssen den Untersuchungen auch nicht zustimmen. Im Fall der Versagung des Zugangs, ist es an der Amprion GmbH, bei der Bundesnetzagentur die entsprechenden Duldungsverfügungen zu beantragen. Für die Erteilung der Duldungsverfügung muss die BNetzA allerdings dem Grundstücksbesitzer auf Verlangen Akteneinsicht gewähren. Wir empfehlen dringend, dies einzufordern. RA Bauer zu den Kosten: „Nach den mir bekannten Fällen ergeht[…]

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