Petition gegen Ultranet

Liebe Mitstreiter

Unsere Unterschriftenaktion konnte auf dem Niedernhausener Weinmarkt erfolgreich gestartet werden. Mit dieser Aktion will sich die Bürgerinitiative gegen Pläne wehren, eine neue Höchstspannungsleitung durch besiedelte Wohngebiete zu führen. Die Unterschriftenliste soll Teil einer Petition an den Deutschen Bundestag sein, in der eine alternative Trassenführung unter Einhaltung von min. 400m-Abstand zur bestehenden Wohnbebauung oder eine Erdverkabelungsvariante gefordert wird, so wie dies in anderen Bundesländern Vorschrift ist. Die Unterschriftenaktion endet am 18.Juni.

Update vom 16. Juni: Wir haben die Frist für die Petition verlängert. Das neue Enddatum ist der 18. Juli.

Auch wenn die Bürgerinitiative sich über das große Interesse der Bürger auf dem Weinmarkt erfreut zeigt – es wurden z.B. Nachbarschaftslisten ganzer Wohnblocks mit 20 und mehr Unterschriften eingereicht – so möchte man auch Personen ansprechen, die den Weinmarkt nicht besuchten. Aus diesem Grund werden der Aufruf zur Unterstützung der Petition weitergeführt und die Unterschriftenliste zusätzlich zum Downloaden auf der Homepage der BI (www.kein-ultranet.de) und bei Facebook:BINiedernhausenEppstein veröffentlicht. Mögliche Abgabepunkte für Unterschriftenlisten sind :

  • Idsteiner Straße 92, 65527 Niedernhausen, Rainer Wegner

  • Am Felsenkeller 26, 65527 Niedernhausen, Manfred Hirt

  • Hessenring 17, 65817 Eppstein, Holger Michaelis

  • Lenzhahner Weg 60, 65527 Niedernhasuen, Martin Oehler

Alle Bürger, Betroffene oder Sympathisanten sind aufgerufen, Nachbarn und Bekannte anzusprechen und diese Aktion durch Ihre Unterschrift zu unterstützen. Eine zusätzliche Liste wird im Eingangsbereich des Niedernhausener Rathauses ausliegen. Weitere Aktionen werden folgen.

Unterstützen Sie unsere Forderungen

  • Wir wehren uns gegen die derzeitige Planung der Firma Amprion zur Realisierung der Gleichstrom-Höchstspannung-Leitung „Ultranet“ durch unsere Heimat auf der bestehenden Trasse !
  • Wir fordern eine alternative Trassenführung unter Einhaltung von min. 400m-Abstand zur bestehenden Wohnbebauung oder eine Erdverkabelungsvariante !

mit dieser Unterschriftenliste.

4 Kommentare

  1. Habe nichts gegen den Ausbau der Leitung. Diese Aktion ist nichts weiter als eine Panik Aktion verängstigter Bürger die alles fürchten was sie nicht kennen oder verstehen.

    1. Wenn die Menschen wüssten was so an „Strahlung“ überall rumfliegt. Ob ukw ob LTE, HSPA, Handy Netz, und vieles mehr. So nebenbei… die Erde selbst ist ein riesiges Elektro magnetisches Feld. Wie wie funktioniert sonst die Kleinigkeiten mit einem Kompass? Da fällt mir der witz ein mit dem Nachbarn der sich über den Strahlen Smog beschwert weil das WLAN sichtbar ist, als der WLAN Nutzer den Zugang versteckte konnte der Nachbar plötzlich wieder ruhig schlafen. WLAN war zwar versteckt aber dennoch an. Ich selber als Elektriker habe sehr oft direkt an stark strom Elementen gearbeitet, bis einem alle Haare zu Berge stehen, Gesundheitliche Auswirkungen hatte es nie! Also immer ruhig bleiben. Das ganze aufregen erhöht nur den Blutdruck was nun wirklich auf die Gesundheit schlägt.

      1. Sehr geehrter Herr Lein,

        vielen Dank für den Hinweis auf die unterschiedlichen Generationen der Mobilfunkkommunikation. Das ist mir als promovierter Nachrichtentechniker durchaus bewusst, dass einiges an elektromagnetischen Wellen durch Menschen erzeugt hier herumschwirrt.

        Was mögliche gesundheitliche Auswirkungen angeht, da bewegen wir uns eh auf einem ganz unsicheren Terrain. Daher behaupten wir hier auch nicht, dass es gesundheitliche Auswirkungen hat. Gerade auch medizinische Studien sind da durchaus umstritten und widersprechen sich auch immer mal wieder. Was Ihre persönlichen Erfahrungen angeht, freuen Sie sich, wenn Sie nach wie vor gesund sind. Vielen Rauchern ergeht es ebenfalls so. Leider kann man von einem Einzelnen selten auf die Allgemeinheit schließen.

        Gerade die Gleichspannung hat weitere Mechanismen, die sich auf das Umfeld auswirken, die bei Wechselstrom oder sogar bei Hochfrequenzstrahlung so nicht auftreten. Dies ist durchaus dokumentiert. Gerade der Koronaeffekt ist eines der großen Themen, da dieser Lärm verursacht (da gibt es sowohl wissenschaftliche Untersuchungen (auch zur Lärmminderung) als auch Messungen zu).

        Eine weitere Frage, die mich umtreibt, warum gibt es für alle anderen HGÜ-Leitungen in Deutschland die Vorgabe, dass Freileitungen 400m von Siedlungen entfernt sein müssen, ansonsten gibt es ein Erdverkabelungszwang. Und wenn das einen Sinn hat, warum gilt das nicht für Ultranet? Gegen was wird das wirtschaftliche Interesse da aufgewogen?

        Da Sie ja gut informiert sind, würde ich mich über die Beantwortung meiner Fragen freuen.

        Mit freundlichen Grüßen,
        Sebastian Strunck

    2. Guten Tag Herr Kleefeld,

      ich freue mich, wenn Sie mit dem Leitungsumbau ihren Frieden gemacht haben. Wenn Sie die Dinge sogar besser verstehen als wir, dann würde ich mich freuen, wenn Sie uns die Dinge näher erläutern. Was mich persönlich interessieren würde ist, wie es nun tatsächlich mit dem Lärm aussieht, nach dem was zum Beispiel in der ETH Zürich untersucht wird, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit über 40dB(A) liegen, eventuell sogar deutlich über 50dB(A), und das gerade bei trockenem Wetter.
      https://pdfs.semanticscholar.org/66b5/67eb147584210c00f4c36931fee4da13edaa.pdf

      In freudiger Erwartung Ihrer Antwort,
      Sebastian Strunck

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