Umweltschutz Taunus e.V.

„Die Jahrhundert – Chance für Niedernhausen“

Die Gemeinde Niedernhausen hat die einmalige Chance, sich von den den Ort durchschneidenden Stromleitungen zu trennen. Hierzu beschloss der Ortsbeirat Niedernhausen in seiner Sitzung am 06.06.2019 einstimmig: „Der Gemeindevorstand wird aufgefordert gemäß den Fachgesprächen vom 15.05.2019 und 16.05.2019 sowie der Aufforderung vom Vorhabenträger Amprion und der Bundesnetzagentur, zur Trassenfindung aktive Unterstützung durch nachweisliche Vorabklärungen, die Umsetzung von min. einer alternativen Ultranet – Trasse zu ermöglichen.“ „Im Besonderen die von der Firma Amprion bezeichnete Konglomerat – Trasse ist zu berücksichtigen.“ Hintergrund sind Äußerungen des hessischen Wirtschaftsministers Al Wazir in seinem Schreiben vom 29.Mai an die BNetzA, die Ultranet-Trasse entsprechend den von[…]

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Trickerseien zu Lärm Grenzwerten: Unser Schreiben an die VRM (Verlagsgruppe Rhein Main)

Am 3. Juni verfassten wir einen Leserbrief an die VRM, zu deren Zeitungen u.a. der Wiesbadener Kurier, das Wiesbadener Tagblatt und die Idsteiner Zeitung gehört: Sehr geehrter Herr Kircher Wie ich Ihnen bereits bei unserem letzten Telefongespräch mitteilte, wurde ich von mehreren Bürgern der Region auf Ihre Berichterstattung vom 23.05. zum Thema Ultranet angesprochen, die einzig und allein die Sicht von Amprion schilderte. Was helfen uns gute Worte und Versprechungen über Einhaltung von Grenzwerten, wenn verschwiegen wird, mit welchen „Taschenspielertricks“ diese erreicht werden. Anders als bei der bestehenden Wechselstromübertragung werden HGÜ-Leitungen der geplanten Größe einen kontanten Brummton erzeugen, besonders stark[…]

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Offener Brief an die Gemeindevertreter|innen in Niedernhausen

Sehr geehrte Vertreter|innen der Gemeinde Niedernhausen, Am 15.05. hatte Amprion, die Vorhabenträgerin des Ultranet-Projektes, Vertreter der Kommunenverwaltungen, der Fachbehörden des Kreises, der Landes- und der Regionalplanungsbehörde und des Regierungspräsidium Darmstadt – sowie Vertreter der Bundesnetzagentur zu einem Fachgespräch nach Bad Schwalbach eingeladen. Vertreter der Bürgerinitiativen waren auch geladen. In dieser dem offiziellen Erörterungstermin vorgezogenen Gesprächsrunde wurden die eingereichten Verschwenkungsvarianten der Ultranet-Trasse vorgestellt. Zusammenfassend möchten wir Sie kurz über die Niedernhausen betreffenden Aussagen und Bewertungen informieren: • Eine Erdverkabelung soll es nicht geben, da vom Gesetzgeber nicht vorgesehen • Die linksrheinische Alternativtrasse durch den Hunsrück wird von Amprion nicht weiter verfolgt[…]

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Fachgespräch zu Ultranet-Trassenvarianten

Zum Fachgespräch Trassenvarianten im Rheingau-Taunus-Kreis in Bad Schwalbach am 15.Mai hatte die Vorhabenträgerin Amprion auch Mitglieder der Bürgerinitiativen eingeladen, neben Vertretern der Kommunenverwaltung, der Fachbehörden des Kreises, der Landes- und der Regionalplanungsbehörde und des Regierungspräsidium Darmstadt – sowie Vertreter der Bundesnetzagentur. Eine ähnliche Veranstaltung fand am darauf folgenden Tag für den Main-Taunus-Kreis in Hofheim statt. In dieser dem offiziellen Erörterungstermin vorgezogenen Gesprächsrunde wurden die eingereichten Verschwenkungsvarianten der Ultranet-Trasse vorgestellt. Die Entscheidungskriterien für die Varianten wurden dem Zustand der Bestandstrasse gegenübergestellt. So erhielt z.B. das Kriterium Schutzgut Mensch – eines von vielen neben Denkmalschutz – bei einer Gleichstromleitung auf der Bestandstrasse[…]

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Neue Gesetzgebung für Ultranet

Der Bundestag verabschiedete am 04.April ein Gesetzespaket zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus. Auf Drängen des Bundeswirtschaftsministeriums sollen die bestehenden Genehmigungsverfahren beschleunigt und teilweise auch gebündelt werden. Im ursprünglichen Referentenentwurf sollte die Bundesfachplanung bei Bestandstrassen entfallen. Die Möglichkeit private und öffentliche Belange einzubringen, somit auch die Klageoption gegen eine unzureichende Alternativenprüfung im Rheingau Taunus Kreis und Main Taunus Kreis, wären entfallen. Für die Ultranet-Trasse hätte dies auch bedeutet, dass zu dem jetzt geplanten Ausbau – immerhin mit einer vorgesehenen Transportleistung von 2 GW, ungefähr der Leistung zweier AKWs entsprechend – in Zukunft jederzeit noch weitere Um- und Zusatzbeseilungen ohne Alternativen- und Umweltverträglichkeitsprüfung[…]

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Ende der Ultranet Bürgerbeteiligung

Die Bürgerbeteiligung im Ultranet Planungsverfahren für den Bauabschnitt D (im Rhein-Main-Gebiet) ist am 20. August 2018 beendet worden. An dieser Stelle möchten wir allen danken, welche Ihren Einspruch an die Bundesnetzagentur geschickt haben: dies ist ein wichtiges Zeichen, dass uns Betroffenen das Thema Ultranet unter den Nägeln brennt! Dank aller, die in Ihrer Nachbarschaft für den Konfigurator geworben haben, dank der vielen Engagierten, welche in Ihrer Nachbarschaft Flyer verteilt haben und auch dank der sehr aktiven Gemeinschaft auf Facebook haben wir eine Rekord-Bürgerbeteiligung erreichen können: 210.000 Seiten wurden an die BNetzA übermittelt. 605 Aktenordner könnten damit gefüllt werden! 3.405 Einsprüche[…]

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Pressemitteilung: Kein Ultranet in Wohngebieten

Bürger aus Wallrabenstein, Idstein, Niedernhausen, Eppstein, Wildsachsen und Langenhain sind besorgt über die Pläne, die neue Ultranet-Trasse quer durch ihre dicht besiedelte Wohngebiete zu führen mit einer Technik, derenumweltbelastenden Auswirkungen nicht erforscht und nicht bekannt sind. Gesundheitliche Beeinträchtigungen werden befürchtet. Zurzeit läuft eine Unterschriftenaktion gegen den geplanten Verlauf des Vorhabens, die die Tausender-Marke bereits überschritten hat und die der großen Nachfrage wegen bis zum 18.Juli verlängert wurde.   Gebetsmühlenartig wiederholen die Bundesnetzagentur (BNetzA), als Zulassungsbehörde, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und der Vorhabenträger Amprion: “Die Grenzwerte werden eingehalten.“ Fragt man aber konkret nach, ob es reale Vergleichsmessungen gäbe oder was[…]

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Ultranet – Mit Fotomontage nach Berlin?

Die Bundestagsabgeordneten der Regierungsfraktionen, Herr K. P. Willsch und Herr M. Rabanus, hatten am 19. April zu einem Gespräch nach Berlin eingeladen. Erörtert werden sollten Möglichkeiten, ob und wie eine etwaige Teilgesetzesänderung möglich ist, um die Möglichkeit der Erdverkabelung beim Projekt Ultranet mit aufzunehmen. Von Seiten der Regierung waren anwesend: Herr Thomas Bareiß, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Herr Jens Köppen (MdB) Berichterstatter CDU-Fraktion, Herr Johann Saathoff (MdB), Fraktionsvorstandsmitglied der SPD, und Herr Hr. Schütz, in Vertretung von Herr Rid (Leiter Abt. Elektrizität und Stromnetze). Kreis und Kommunen des Untertaunus waren vertreten durch MdB Willsch und MdB Rabanus sowie[…]

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Hoffnung auf Chancen gegen Ultranet

Unter dem Titel „Chancen gegen Ultranet“ hatte die Bürgerinitiative Niedernhausen/Eppstein am 9.April zum 3.Ultranet-Forum in die Niedernhausener Autalhalle eingeladen. Wieder waren mehr als 220 Bürger gekommen, um sich über die Möglichkeiten einer optimierten Leitungsführung durch Erdverkabelung bzw. durch lokale Leitungsverschwenkungen zu informieren und sich an der Diskussion sehr engagiert zu beteiligen. Dr. Sebastian Strunck von der BI stellte kurz die Arbeit und die Erfolge der Bürgerinitiative vor. Er stellte heraus, dass er wegen der bestehenden Gesetzeslage zwei Wege sehe, gegen Ultranet vorzugehen: den politischen und den juristischen Weg. Bei dieser Gelegenheit wurde bekannt, dass die Bundestagsabgeordneten der Regierungsfraktion im Rheingau-Taunus-Kreis,[…]

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Pressemitteilung: 2. Ultranet-Forum

Die Bürgerinitiative.Niedernhausen.Eppstein veranstaltet am 14.Feb um 19.00 in der Autalhalle/Niedernhausen ihr 2. Ultranet-Forum mit dem Thema: Gleichbehandlung aller Bürger bei HGÜ-Trassen. Worum geht’s: Bei dem Ultranet-Projekt soll auf einer existierenden Wechselstromtrasse eine zusätzliche Leitung für Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) installiert werde. In unserer Region verläuft die vorgesehene Trasse durch bewohnte Gebiete oder tangiert sie. Die Abstände zur Wohnbebauung sind oft geringer als 50m, in vielen Fällen nur 22m. Erfahrungswerte für diese Pilotprojekttechnik gibt es nicht. Von behördlicher Seite heißt es, Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt sollen, falls diese bedenklich erscheinen, berücksichtigt werden, d.h. die Anwohner fungieren hierbei als Versuchskaninchen. Bei anderen Neubautrassen[…]

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